DIN 18040 barrierefrei
barrierefrei / rollstuhlgerecht
Passend für das Seniorenwohnen? Für Demenz?
Inzwischen ist die Erkenntnis in diesem Fachbereich gereift, dass die DIN 18040 für das Wohnen im Alter nicht wirklich passt, auch wenn diese planerisch eingehalten werden muss. Die Aufteilung der DIN zwischen barrierefrei und rollstuhlgerecht mag bei normalen oder sozialen Wohnbauten anwendbar sein, bei Senioren-wohngebäuden ist das Thema aber oft fließend übergehend.
Ebenso ist das Thema Demenz als ein möglicher Prozess zu berücksichtigen.
Und gerade hierfür gibt es planerisch keine Leitlinien, sondern nur Erfahrungswerte.
Brandschutz ist hier nicht wie gewöhnlich umsetzbar
Ein sehr wichtiges Thema ist auch, dass der Brandschutz nicht wie in gewöhnlichen Häusern gelöst werden sollte aufgrund der eingeschränkten
Selbstrettungsfähigkeit der Bewohner.
Sonderbauten sind die bessere Lösung. Die höheren Anforderungen eines Sonderbaus gelten für viele Investoren zunächst als abschreckend, weswegen auch oft eine selbstgesteuerte Einrichtung ohne diese Anforderung angestrebt wird.
Es ist aber gerade im Interesse der künftigen Bewohner, dass Sie einen besonderen Schutz und mehr Sicherheit im Gegensatz zum normalen
Wohnbau erhalten und höhere Maßstäbe angewendet werden.
Dies ist somit durchaus verkaufsfördernd. Wer möchte schon mit ü80 zur Flucht aus dem Fenster klettern müssen.
ArbStättV / PfleWoqG / AVPfleWoqG
Wenn die Gebäude durch Betreiber gesteuert werden sollen (wenn auch möglicherweise nicht von Beginn an) müssen das Pflegewohngesetz und die Ausführungsverordnung hierzu Beachtung finden und die nötigen Räume vorhanden sein. Zudem werden die Gebäude dann Arbeitsplätze und die Arbeitsstättenverordnung ist zu beachten.
Beratung zur Entwurfs-
optimierung
Gerne beraten wir auch weiterhin im Zuge der Umsetzung des Projektes zur Optimierung, wenn die Planung konkreter wird.
Wenn es z. B. im Entwurf um genaue Masse, Abstände, Höhen / Dimensionen, Farben, Licht und Materialien geht – als Basis des
besseren Zurechtfindens, Begreifens, Erlebens. Die Wirksamkeit dieser Themen ist nachweislich und werden als sog. psychologische Architektur in anderen Ländern hervorragend in sozialen Gebäuden wie Senioren- oder Behinderteneinrichtungen, Schulen und Kindertagesstätten eingesetzt.
Für eine gute und praktische Wohnqualität.













